Da kamst Du

Kummer und Sorgen
kunstvoll verborgen
kein Gefühl, keine Regung
dringt aus mir heraus.

Hab mich völlig verschlossen,
und dabei genossen,
dass kein anderer Mensch
in mich `rein sehen kann.

Da kamst Du,
und der Bann war gebrochen,
hast Nussknacker gleich
meine Schale geknackt.
Da kamst Du
und ich war wieder frei,
da kamst Du
und ich war wieder frei.

Regungslos, stumm,
voller schlimmer Gedanken,
saß ich oft `rum
wollte einfach auftanken.

Hab´ dabei überseh´n
Dass ich selbst unterging,
meine Seele war damals
schon längst nicht mehr da.

Da kamst Du,
und der Bann war gebrochen,
hast Nussknacker gleich
meine Schale geknackt.
Da kamst Du
und ich war wieder frei,
da kamst Du
und ich war wieder frei.

Hoffnungslos, traurig
habe ich oft geweint,
war vom Leben gepeinigt,
hab so manches versäumt.

Wurde selten noch klarer,
habe mich oft gefragt,
ob mein Leben noch Sinn hat,
oder ob es das war.

Da kamst Du,
und der Bann war gebrochen,
hast Nussknacker gleich
meine Schale geknackt.
Da kamst Du
und ich war wieder frei,
da kamst Du
und ich war wieder frei.

Heut´ blick´ ich zurück,
auf die Tage davor,
es klingt für mich fast verrückt
doch ich nehm´s mit Humor.

Heute geht es mir besser,
alle Wunden verheilt,
hab´ mich selbst auch gebessert,
bin zum Leben bereit.

Denn Du kamst
und der Bann war gebrochen,
hast Nussknacker gleich
meine Schale geknackt.
Denn Du kamst
und ich war wieder frei.
Denn Du kamst
und ich war wieder frei.


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